Hansestadt Soest

Schulordnung

  1. Schulordnung der Petri-Grundschule Soest

Liebe Schülerinnen und Schüler!

Die Petri-Grundschule hat schönes und freundliches Schulgebäude mit einem großen Schulhof, einer Turnhalle, einer Spielwiese und vielen Bäumen, Büschen und Blumenbeeten. Dies alles gehört der Stadt Soest; sie stellt es uns zur Verfügung, damit wir hier fröhlich gemeinsam spielen und lernen können.

Wir alle können dazu beitragen, dass unsere Schule so schön bleibt, damit wir uns hier wohl fühlen. Deshalb ist es wichtig, dass alle sich an folgende Regeln halten:

1. Im Schulgebäude

Wir bemühen uns, in den Gebäuden nicht zu rennen, um uns selbst und andere nicht zu verletzen.

Wir versuchen, keinen unnötigen Lärm zu machen, damit wir einander besser verstehen können und niemanden stören.

Wir halten unsere Schule sauber und schmücken die Flure und Klassen, weil das schöner und gemütlicher ist.

Wir halten uns in den Pausen draußen auf, weil wir uns dort an der frischen Luft “austoben” können.

Beim Verlassen des Schulgebäudes benutzen wir die Türen zum Schulhof, damit wir nicht mit einem Fahrzeug zusammenstoßen, das gerade den Parkplatz verlässt.

2. In den Klassenräumen

In den Klassenräumen beachten wir unsere Klassenordnung.

Alle Einrichtungsgegenstände und Lernmittel behandeln wir behutsam, denn nach uns sollen noch viele Kinder sie benutzen.

Zu Beginn der großen Pause frühstücken wir an unseren Plätzen im Klassenraum. Wir sorgen dafür, dass alle Abfälle in die entsprechenden Abfalleimer kommen. Noch besser ist es, Abfall ganz zu vermeiden.

Die Spielsachen aus den Klassenkisten können wir in den Pausen mit nach draußen nehmen. Am Ende der Pause bringt jeder sein Spielzeug wieder zurück in die Klasse.

3. Auf dem Schulhof

Wir verhalten uns beim Spielen auf dem Schulhof immer so, dass wir andere Kinder nicht stören, behindern oder gar ängstigen und verletzen. Dabei beachten wir auch die einzelnen Spielzonen.

Die Spielgeräte können von allen Kindern benutzt werden. Dabei sind wir vorsichtig, damit niemand gefährdet wird. Die größeren Kinder sorgen dafür, dass auch die Kleineren mal “drankommen”.

Auf das Dach der Spielhütte klettert niemand, weil man zu leicht hinunterfallen kann.

Bei trockenem Wetter darf mit Softbällen und Basketbällen auf dem Schulhof gespielt werden. Mit Fußbällen spielen wir nur auf der Spielwiese.

Wir schützen unsere Bäume, Büsche, Blumen und Grünflächen, damit sie uns weiterhin erfreuen und erhalten bleiben.

Im Winter, wenn es geschneit hat, sind wir besonders vorsichtig auf dem Schulhof. Wir werfen nicht mit Schneebällen, denn schnell fliegt ein Schneeball ins Gesicht und kann zu erheblichen Verletzungen führen.

4. Während der Regenpause

Bei leichtem Regen laufen wir nicht absichtlich durch Pfützen, damit wir uns selbst und andere nicht beschmutzen. Wir halten uns vorzugsweise unter dem Regendach auf. Bei starkem Regen halten sich die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenräumen auf. Sie werden von den zuständigen Lehrkräften beaufsichtigt.
Eine Zusammenführung und Beaufsichtigung von Kindern verschiedener Klassen liegt in der Verantwortung der zuständigen Lehrkräfte.
Gegebenenfalls werden nach einer Regenpause von den Lehrerinnen und Lehrern Bewegungsspiele im Eingangsbereich oder unter dem Pausendach umgesetzt.

5. Auf der Spielwiese

Auch unsere Spielwiese ist für alle Kinder da. Wir jagen keinen fort, sondern reden miteinander über die Benutzung.

Das Gras der Wiese braucht manchmal Zeit, um sich zu erholen und nachzuwachsen. Deshalb spielen wir, wenn die Wiese nass oder matschig ist, nicht darauf.

6. In den Toiletten

Unsere Toiletten sind nur für den vorgesehenen Zweck da; sie sind keine Spiel- oder Aufenthaltsräume.

Wir achten darauf, das Toilettenpapier nicht zu verschwenden und das Wasser nur zum Händewaschen zu gebrauchen.

Bei trockenem Wetter spielen wir nicht unter dem Regendach, damit jedes Kind ungestört zur Toilette gehen kann.

7. An der Bushaltestelle

An unserer Bushaltestelle befindet sich ein Absperrgitter. Das soll alle vor Gefahren auf der Straße schützen.

Deshalb klettern wir nicht darauf herum, sondern warten hinter dem Gitter auf den Bus und laufen erst recht nicht auf die Straße.

Wir nehmen beim Warten Rücksicht aufeinander und drängeln uns nicht vor.

Beim Einsteigen in den Bus steigt das 1. Schuljahr zuerst ein, dann das 2. Schuljahr und so weiter. Im Bus sorgen wir dafür, dass möglichst alle einen Sitzplatz bekommen – vor allem auch die Schulanfänger.

8. Mit dem Fahrrad zur Schule

Wir kommen nicht mit dem Fahrrad zur Schule, da es am Morgen, wenn viele Leute zur Arbeit fahren, auf der Straße besonders gefährlich ist.

Nur während der Radfahrausbildung im 4. Schuljahr bringen wir unser Fahrrad zum Üben mit zur Schule.

Auf dem Schulgelände steigen wir vom Fahrrad ab und schieben es bis zum nächsten Ständer, damit wir niemanden gefährden.

Von fremden Fahrrädern halten wir uns fern, denn jeder möchte sein Fahrrad so wiederfinden, wie er es abgestellt hat.

9. Miteinander auskommen

Wir geben uns Mühe, miteinander freundlich zu reden, keine beleidigenden Wörter zu gebrauchen und nicht mit Gewalt einen Streit auszutragen.

In schwierigen Streitfällen bitten wir eine Lehrerin oder einen Lehrer um Hilfe.

Wir helfen uns gegenseitig, machen uns Mut und jagen uns keine Angst ein. Denn alle möchten gerne fröhlich und mit Spaß in der Schule sein.
Das können wir schaffen, wenn jeder sich anstrengt, diese Regeln einzuhalten.

Beschlossen in der Schulkonferenz am 14. Mai 1996. Aktualisiert im Jahre 2005.